Clubrundfahrt Südpolen

6. - 24. Juni 2004

Ausrichter: Josef und Annemarie

12 Mobile vom RMC Braunschweig e. V. und 2 Mobile von den Sachsen

 

 

Ihr wißt ja alle, wie das so ist.

Ruheständler sind Unruheständler. Leider habe ich mir auf dieser Fahrt immer nur Stichwort-Notizen gemacht - und dabei ist es dann auch geblieben.

Ich hoffe, Ihr könnt mir das nachsehen - Bilder sprechen auch eine eigene Sprache und ergänzen so die knappen Notizen.

Sonntag, 6. Juni: Anfahrt – Rastplatz Oberlausitz Süd, Erbsensuppe aus Mascherode, Sterni letzter wegen Problemen.

Montag, 7. Juni: Unchristlicher Start in der Morgendämmerung, Einreise ohne Sterni – Luft im Schlauch, Real-Polen erobert 500 m nach Grenze, Führung durch Elisabeth über Jelenia Gora (Hirschberg) nach Myslakowice (Erdmannsdorf) auf den Campingplatz Przystan, Eindruck, Empfang durch Wirt mit Krakauer-Schmalzbrot-Bier,

Stadtbesichtigung von Hirschberg mit Bus, Abendessen auf Platz mit Quetschkommode.

Dienstag, 8. Juni: nach ruhiger Nacht Fahrt nach Karpacz – nach 1stündiger Wartezeit mit Sessellift zur kleinen Schneekoppe im Karkonoschen Nationalpark – Weitermarsch auf holprigem Wege zur Baude – Aussicht auf Czechien und Polen bei guter Fernsicht, sehr beeindruckend.Sessellift-Rückfahrt mit tollen Panoramen. Weiterfahrt zur Holzkirche „Wank“ in Karpacz, anschließend Mittagspause im Ort – Rückfahrt zum Platz 16.30 Uhr. Folkloreabend musikalischer und tänzerischer Darbietung von 8 Jungfrauen und 2 Kerlen – Stimmung hervorragend – Blitzgenesung von Franz H.

Mittwoch, 9. Juni: Frischwasser vom Tankwagen. „Albert“ – Fremdenführer 1. Station Mineralienmuseum in Schreiberhau reichliche aber unübersichtliche Darstellung – 2. Station Wasserfall (dürftig) beschwerlicher Aufstieg – Mittagspause in Oberschreiberhau – beginnender Regen auswachsend zu heftigem Gewitter – Besuch der Villa Regenstein von Gerhard Hauptmann in Agnetendorf. Forellenessen – Lagerfeuer – Regen – jähes Ende 22.00 –Prämierung Rübezahlsagen fiel in Wasser

Donnerstag, 10. 06: Start nach Entsorgung auf polnische Art – kurzzeitiger Ausfall bei Hunke (Schraube locker) – Notruf Barfußfahrer Weber (Nasse Füße – Aquarium) – Waldenburg ruinöser Zustand – Polizeieskorte durch Prozessionsmärsche – Ankunft Nova Ruda (Neurode) 12.30 – Ruhepause – 16.30 Bergwerksbesichtigung: in traurigen Zustand

Rost an allen Ecken aber nette Führung und Berggeist – abends an den Mobilen - Lagebesprechung.

Freitag, 11. Juni: Abfahrt im Regen nach Schweidnitz (Swidnica) Stadtbummel und Besichtigung der Friedenskirche – Regen lässt nach – Fahrt nach Grüssau (Krzeszow) Besichtigung des Zisterzienserklosters – Fahrt nach Schömberg (Schelmsko) 11 Apostel – Weberhäuser, Paulus abgebrannt. Abgekämpft und abgemagert und ohne Pausen. - Abends an den Mobilen - Lagebesprechung

Samstag, 12. Juni: 10.00 Uhr Abfahrt nach Albendorf (Wambierzyce) das polnische Jerusalem, ein bekannter Walfahrtsort – Besichtigung der prunkvollen Basilika – Weiterfahrt durch Nationalpark durch Bad Reinerz (Dusznjkia Zdroch) nach Glatz (Klodzko) hier Mittagspause Besichtigung der (Karls)Brücke, der Festung und ca. 100 Gold Wings – abends Ver- und Entsorgung und Vorbereitung auf den nächsten Reisetag.

Sonntag, 13. Juni: Fahrt nach Ratibor – Übernachtung auf Sportplatzgelände mit kirchlichem Segen.

Montag, 14. Juni: Weiterfahrt nach Zakopane – Reifenplatzer bei Erika – vereinter Reifenwechsel – Ankunft 16.00 Uhr.

Dienstag, 15. Juni: freie Verfügung – Stadtbesichtigung Marktbummel – Seilbahnfahrt auf den Kasprowy Wierch 1987 m mit umsteigen – Erstürmung des Beskid 2012 m Bernd mit Ötzi-Sandalen

Mittwoch, 16. Juni: Gratulation zu Hermis 65. Geburtstag. Busfahrt über Nowy Targ zur Floßfahrt auf dem Dunajec-Fluß – 18 km, 40 m Gefälle, 2 Stunden, Stromschnellen und Natur im Überfluß – Besichtigung eines Goralen-Hauses mit Schafskäseverkauf und Buttermilch-Wetttrinken – abends Umtrunk und Imbiss anlässlich Hermis Ehrentag – Goralenmusikanten und Lagerfeuer 22.00 Uhr

Donnerstag, 17. Juni: Fahrt über Nowý Targ – Eroberung des Polenmarktes – Weiterfahrt nach Krakow, Ankunft 16.00-toller Campingplatz – Kaffeetrinken in der sonnigen Wagenburg

Freitag, 18. Juni: Besichtigung des Wavel auf dem Krakauer Schlossberg und der Kathedrale St. Stanislaus und Wenzel – Fremdenführer viel Ähnlichkeit mit einem leiernden Tonband, grüne Jacke – war wohl der Gärtner, Besichtigung der Stadt auf eigene Faust – Elektrokarren

Samstag, 19. Juni: Besichtigung des Steinsalzbergwerkes Kopalnia Soli in Wielicka – Sabine, unsere Führerin, war top – anschließend Fahrt in Krakauer City mit Kleinbus. Vorbereitung zur Weiterfahrt.

Sonntag, 20. Juni: Fahrt von Krakau nach Breslau (Wrozlaw) – bisherige Konstant-Tempomaten von VDO – jetzt neue Flexibel-Tempomaten von FDM (Fuß drückt manchmal) kennen gelernt. Ankunft 18.00 Uhr.

Montag, 21. Juni: Freie Verfügung zum Bummeln in Breslau – abends Dank an Liesel, Annemarie und Josef